AWO Kindergarten Purzelbaum

Inhaltsangabe

  • Einleitung
  • Rolle der Erzieherin
  • Sprache im Alltag oLiteracy gestaltete Umgebung
  • Sprache in den Bildungsbereichen
  • Sprachliche und kulturelle Vielfalt
  • Themenübergreifende Sprachkultur
  • Beobachtung und Dokumentation

Einleitung

„Die Sprache ist der Schlüssel zum Erfolg“.

Sprachförderung in allen Bereichen ist einer unserer wichtigsten pädagogischen Schwerpunkte. In diesem Sprachförderkonzept sind unsere Ziele und unsere tägliche Arbeit festgehalten und erläutert.

Die Fähigkeit zum Sprechen ist uns angeboren, d.h. welche Sprache wir erwerben hängt davon ab, welche Sprache in der Familie gesprochen wird. Kindlicher Spracherwerb ist ein ganzheitlicher Entwicklungsprozess, der bei der Geburt beginnt und das ganze Leben andauert. Wir sind dabei auf sinnliche Reize, vertraute Personen und eine geborgenen Umgebung angewiesen.

Kommunikative Kompetenzen bedeuten mehr als verbale Sprache. Sie findet sich in allen Bereichen unseres Lebens wieder. Dazu gehört auch das Erlernen der Schriftsprache. Literacy bedeutet: Erfahrungen rund um Erzähl- und Schriftkultur. Kinder mit reichhaltigen Erfahrungen in diesem Bereich haben langfristige Entwicklungsvorteile, denn diese Fähigkeiten sind Voraussetzung für ein gutes schulisches Lernen. Die Entwicklung von Zwei- und Mehrsprachigkeit gehört wesentlich zur sprachlichen Bildung.

Wertschätzung der Familiensprache und „Deutsch lernen“ sind kein Widerspruch, sondern ergänzen sich. Ein großer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Inklusion. Wir legen besonderes Augenmerk auf die Individualität und Integration unserer Kinder, die durch eine Heilpädagogin im Tagesablauf unterstützt wird. Eine wesentliche Grundlage dieses Sprachförderkonzeptes ist die Verbindung von Sprache in alle Bildungsbereiche des bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes. Christine Fischer Tagesstätten-Leitung

Rolle der Erzieherin

Unsere pädagogischen Fachkräfte unterstützen im Tagesablauf alle Kinder in ihrer persönlichen Sprachentwicklung. Die Erzieherin ist Vorbild und kennt Aspekte gelungener Kommunikation, sie schafft im Alltag vielfältige Sprachanlässe:

  • Wir sind für die Kinder gute Sprachvorbilder
  • Wir schätzen die Kinder wert und begegnen ihnen auf Augenhöhe
  • Wir nehmen uns Zeit und hören den Kindern aktiv zu
  • Wir reduzieren die Anforderungen aufgrund der allgemeinen Entwicklungsverzögerung unser Integrativkinder
  • Wir erfühlen die Bedürfnisse der Kinder, gehen darauf ein und wenn nötig vertreten wir es sprachlich
  • Die Heilpädagogin erklärt den anderen Kindern die Besonderheiten und bittet um Verständnis
  • Wir passen uns dem individuellen Sprachniveau an
  • Wir geben wertschätzende Hilfestellung und fördern das Interesse am sprachlichen Ausdruck
  • Wir schaffen viele Angebote und Erkennen die Vielfalt des Sprachausdrucks (nonverbal – Gestik/Mimik – Körperhaltung)
  • Wir begleiten unsere Aktivitäten und die der Kinder mit Sprache
  • Praktische Arbeiten kombinieren wir mit vielen Unterhaltungen
  • In alltäglichen Gesprächen und Unterhaltungen bieten wir einen reichhaltigen Wortschatz an
  • Wir beteiligen uns an „So-tun-als-ob“ Spielen und bieten uns als Gesprächs- und Spielpartner an
  • Nonverbale Signale und Ausdrucksformen werden von uns wahrgenommen, reflektiert und kommentiert
  • Wir fragen und Hinterfragen und geben Gelegenheit Antworten und Lösungen selbst zu finden
  • Wir stellen ehrliche Fragen, gehen auf die Gefühle der Kinder ein loben und belohnen

Sprache im Alltag

Wir gestalten in unserer Einrichtung unseren Tagesablauf so, dass Sprachförderung von Anfang an stattfindet.

Wir schaffen viele alltägliche Kommunikationssituationen, bei den gemeinsamen Mahlzeiten, bei Feiern und Festen, bei gemeinsamen Nahrungszubereitungen, beim Aufräumen, Putzen oder auch Reparaturen im Haus. Viel Sprache findet sich auch in kleinen Alltagshandlungen, wie Begrüßung, Verabschiedung, Planung von Aktivitäten, unterschiedlichen Gesprächskreisen. Unsere „Großen“ übernehmen Patenschaften für die „Neuen“, helfen und erklären den Kindergartenalltag.

Wir bieten Angebote für große Gruppen, Kleingruppen und auch viele Aktivitäten mit einzelnen Kindern. Das pädagogische Team begleitet in der Freispielzeit bei Rollenspielen, Tischspielen, Vorleseaktivitäten, bietet Abzählverse, Reime, Zungenbrecher. In Diskussionsrunden lernen die Kinder Regeln und Absprachen, über ihre eigenen Gefühle zu sprechen, die eigene Meinung auszudrücken und Verhandlungsstrategien zu entwickeln.

In unserer Kinderkonferenz reflektieren wir und bieten verschiedene Konfliktlösungsmöglichkeiten an. Ganz wichtig sind uns gute Umgangsformen. Wir legen Wert auf Höflichkeit im Umgang mit anderen. Unsere Heilpädagogin, die uns in unserer integrativen Arbeit unterstützt, legt besonderes Augenmerk auf alle Anforderungen, Alltagsabläufe und Situationen, die auf die Besonderheiten der Integration des einzelnen Kindes relevant sind. Sie wirkt im Tagesablauf in der Rolle des Begleiters und Vermittlers, des „Sicherheitsankers“ mit.

Literacy gestaltete Umgebung

Kinder im Vorschulalter sind neugierig und sehr interessiert an allen Schriftzeichen und Symbolen. Dies sind Vorläuferfähigkeiten fürs Lesen und Schreiben werden bei uns im Kindergartentag unterstützt.

Wo finden sich bei uns im Haus Zeichen und Symbole?

Im Eingangsbereich der Kita

  • Gruppensymbole
  • Garderobenplätze der Kinder
  • Bilder und Info-Material an den Gruppentüren
  • Zeichen in Waschräumen, Toiletten und im Turnraum

In den Gruppenräumen

  • Aufteilung der Spielbereich mit Symbolen
  • Verbildlichte Verhaltensregeln
  • Anwesenheiten der Kinder auf Magnettafeln
  • Regelung der „Aufräumdienste“
  • Eigentumsschubladen
  • Kennzeichnung der Spielregale
  • Ordnung in der Bilderbuchecke
  • Mal- und Basteltisch (Buchstaben, Bastel- und Faltbücher, Computertastatur, Schreibmaschine…
  • „Benimm-Regeln“ am Brotzeittisch
  • Material in den Lernwerkstätten
  • Theaterspielutensilien

Sprache und Literacy in den Bildungsbereichen

Kunst – Ästhetik

Wir wecken Interesse an Büchern und Geschichten Wir fördern Neugierde an fremden Sprachen (Bauchtanz, Indianersprache) Wir bieten vielfältige Kunstprojekte mit großem Materialangebot, z. B: Sand, Steine, Knete, Werkzeuge für Holzarbeiten, Farben, Stifte…. Besuche von Theater und Ausstellungen

Naturwissenschaft

Experimente mit Farben, Wasser, Luft, Feuer, Erde, Magnete, rund um die Jahreszeiten und um Naturereignisse (Vulkane, Wind…). Vieles selbst entdecken können die Kinder in unserer Experimentierecke und lernen dabei zu beobachten, zu bestimmen, Zusammenhänge herstellen und Schlussfolgerungen zu ziehen. Auch in den Gartenbeeten wird gesät, gepflanzt und beobachtet.

Mathematik

Wir bieten vielfältige Möglichkeiten Zahlen und Zeitbegriffe zu entdecken. Kalender, Uhr, Tage, Monate, Wochen sind für Kinder immer zu beobachten. Im Freispiel gibt es Materialien und Spiele rund um Zahlen, zählen, mit geometrischen Formen, Nikitinmaterial fürs räumliche Denken. Im gesamten Alltagsgeschehen spielt Mathematik eine große Rolle. Beim Tischdecken, beim Abzählen, Malen und Schneiden, Geburtstagskalender.

Musik

Wir singen, spielen, tanzen altes und neues Liedgut. Rhythmus erfahren die Kinder in vielfältigen Klatsch- und Singspielen. Im Umgang mit Medien benutzen wir verschiedene Musikangebote mit CDs.

Umwelt und Gesundheit

Wir erkunden in Spaziergängen und Exkursionen unsere nähere und weitere Umgebung. Wir kaufen zusammen mit den Kindern für geplante Aktionen ein. Häufig gehen wir in den nahegelegenen Wald. Wir besuchen kulturelle Veranstaltungen und Angebote. (Bücherei, Botanischer Garten, Kindertheater)

In Projekten erfahren wir z.B. wie Pflanzen wachsen, Tiere leben, dazu gehört auch aktiver Umweltschutz. Wir achten auf ein ausgewogenes Speisenangebot und eine gesunde Brotzeit.

Sprache und kulturelle Vielfalt in unserer Kita

Die Wertschätzung und Einbeziehung der Muttersprache der Kinder sind in unserer Kita ein Grundprinzip. Wichtig sind uns die Familien und deren Einbeziehung in unsere Kindergartenprojekte (z.B. Lucia-Fest). Wir zeigen Freunde und Interesse an fremden Kulturen und Traditionen. und feiern gemeinsame Feste mit internationalem Büfett.

Unsere fremdsprachigen Mitarbeiterinnen haben ein vielfältiges Angebot an Büchern, Geschichten und Liedern.

Themenübergreifende Sprachkultur

Partizipation

Die Kinder sind aktive Mitgestalter in unserer Einrichtung. In Kinderkonferenzen bestimmen die Kinder Projekte und Themen mit, wir unterhalten uns über Fragen und Wünsche und lernen so eine gute Sprachkultur. Durch Kooperationen mit fachkundigen Stellen, z.B. Umweltamt, Bauernhofbesuch, Tim-Museum, erweitern wir unser Wissen und schaffen viele neue Fragen.

Philosophieren

Wir nehmen uns Zeit für die Kinder, hören zu, stellen Fragen und unterhalten uns über „Gott und die Welt“.

Lernende Gemeinschaft

Damit die Kinder lernen ein Teil einer ganzen Gruppe zu sein, sind uns Aktivitäten mit der gesamten Gruppe wichtig. Dazu gehören der Morgenkreis, viele Kreisspiele, Rollenspiele, Sport und Exkursionen. Wir stellen gemeinsam Regeln auf, diskutieren darüber und achten auch auf deren Einhaltung. Dadurch bekommen die Kinder Achtung vor den Bedürfnissen und Gefühlen der anderen Kinder.

In Kleingruppen und in Vorschulkinderaktivitäten bekommen die Kinder ein Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Beobachtung und Dokumentation

Um die sprachliche Entwicklung und die Lernerfolge der Kinder gezielt unterstützen zu können, ist eine regelmäßige Beobachtung und die Dokumentation ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Mit der Bearbeitung der Beobachtungsbögen Perik, Sismik und Seldak können Lernwege festgehalten und neue Ziele erstellt werden. Zusammen mit dem Kind gestalten wir „sein“ Portfolio. Inhalte dafür liefern Lern- und Kindergartengeschichten. In Bild und Schrift werden die Fähigkeiten und die individuelle Weiterentwicklung des Kindes dort dokumentiert. Die regelmäßige, intensive Zusammenarbeit mit Eltern und Fachdiensten, z.B. Logopädie, ergänzen unsere Beobachtungen.

Erarbeitet: Mai 2012 Ch. Fischer und H. Röck Kindergartenteam

 

 

 

Sprachförderkonzept AWO Hort Purzelbaum

 „Die Sprache ist der Schlüssel zum Schulerfolg“

Sprachförderung in allen Bereichen ist einer unserer wichtigsten pädagogischen Schwerpunkte. In diesem Sprachförderkonzept sind unsere Ziele und unsere tägliche Arbeit festgehalten und erläutert.

Die Fähigkeit zum Sprechen ist uns angeboren, d.h. welche Sprache wir erwerben hängt davon ab, welche Sprache in der Familie gesprochen wird.

Kindlicher Spracherwerb ist ein ganzheitlicher Entwicklungsprozess, der bei der Geburt beginnt und das ganze Leben andauert. Wir sind dabei auf sinnliche Reize, vertraute Personen und eine geborgenen Umgebung angewiesen.

Kommunikative Kompetenzen bedeuten mehr als verbale Sprache. Sie findet sich in allen Bereichen unseres Lebens wieder. Dazu gehört auch das Erlernen der Schriftsprache. Literacy bedeutet: Erfahrungen rund um Erzähl- und Schriftkultur. Kinder mit reichhaltigen Erfahrungen in diesem Bereich haben langfristige Entwicklungsvorteile, denn diese Fähigkeiten sind Voraussetzung für ein gutes schulisches Lernen.

Die Entwicklung von Zwei- und Mehrsprachigkeit gehört wesentlich zur sprachlichen Bildung. Wertschätzung der Familiensprache und „Deutsch lernen“ sind kein Widerspruch, sondern ergänzen sich.

Eine wesentliche Grundlage dieses Sprachförderkonzeptes ist die Verbindung von Sprache in alle Bildungsbereiche der Empfehlung für bayerische Horte.

 Christine Fischer

Kindergarten-Leitung

 

 

Inhaltsangabe

o Einleitung

o Rolle der Erzieherin

o Sprache im Alltag

o Literacy gestaltete Umgebung

o Sprache und Literacy als Angebot in allen Bereichen

o Mitsprache und Verantwortung

o Dokumentation

 

Rolle der Erzieherin

Unsere pädagogischen Fachkräfte unterstützen im Tagesablauf alle Kinder in ihrer eigenen Sprachweiterentwicklung, sowie beim schulischen Lernen.

Die Erzieherin ist Vorbild und kennt Aspekte gelungener Kommunikation, sie schafft im Alltag vielfältige Sprachanlässe:

Begrüßung und Verabschiedung:
Wir begrüßen jedes Kind persönlich, zeigen Interesse und kommen gleich in Dialog über Erlebnisse und Befindlichkeiten.

 

Gemeinsames Mittagessen:

• Wir besprechen aktuelle Tagesthemen der Kinder, zu zweit oder in Kleingruppen
• Wir bieten gerade Kindern, die in ihren Familien in ihrer Sprachentwicklung benachteiligt sind, viele Gesprächsmöglichkeiten
• Wir bieten Raum für Themen die Kinder, gerade im schulischen Bereich wichtig sind
• Wir fördern das Interesse für „Äußerungen und Meinungen“ Anderer
• Wir schulen die Fähigkeit zuzuhören
• Wir vermitteln eine schöne Tischkultur und ein angenehmes Ambiente
• Wir halten Gesprächregeln ein und sind gute Vorbilder

 Hausaufgabensituation:

• Eigenständiges Herrichten des Arbeitsplatzes, sowie des benötigten Hilfsmaterials
• Die Plätze für die Kinder sind so gewählt, dass konzentriertes Arbeiten ermöglicht wird
• Jedes Kind erhält von uns soviel Aufmerksamkeit und Hilfe wie nötig
• Wir ermutigen die Kinder zum selbständigen Handeln und Arbeiten
• Wir loben die Kinder angemessen mit besonderer Wertschätzung
z.B. „Hausaufgabenkönige“
• Die Kinder bilden Lerngruppen zum Abfragen oder Vorlesen
• Regelmäßige Kinesiologieübungen unterstützen die Konzentration

 Freispiel:

Wir unterstützen die Kinder zum selbstständigen und selbsttätigen Spielen
Wir sind Spiel- und Ansprechpartner
Wir bieten vielfältige Möglichkeiten zum Rollenspiel
„Ecken“-Spielen als Angebot für die Kinder
Wir machen Kinderkonferenzen, feiern Geburtstags- und Themenfeste, bieten abwechslungsreiches Ferienprogramm
Ein besonderes „Highlight“ ist unsere Ferienfreizeit

 Literacy gestaltete Umgebung

Erweiterte Schriftzeichen und Symbolangebote im Hort ermöglichen den Kindern sich in der Freizeit spielerisch mit Schriftsprache zu beschäftigen.

Wir bieten reichhaltige Erfahrungen mit Literatur:
Unser Lesesofa und das „Hundertwasserhaus“ eignen sich als Rückzugsmöglichkeiten zum „Schmökern“. Zu unserem vielfältigen Buchangebot kommen auch noch Zeitschriften, wie Geo-mini, Geolino + Geolino extra dazu. Viele Unterhaltungsanlässe ergeben sich für die Kinder auch beim durchblättern von Katalogen, Lexika und Duden.

 Wir bieten reichhaltige Erfahrungen mit Schriftzeichen und Symbolen:

• Die Kinder studieren Baupläne in unserer Bauecke und finden dort auch viele geometrische Figuren
• Alle Arbeitsbereiche sind plakativ beschriftet, auch unsere Projekte
• An unseren Wänden finden die Kinder viele Arten von Symbolen
• z.B. Kalender, Uhr, Geburtstage, Hortdienste, Stundentafel einzelner Kinder, Leinwand für „Hausaufgabenkönige“, Magnetwand „Wo befindet sich wer?“ , Pinnwand mit Fotos etc.
• Eltern und Kinder finden Infos an der Horttüre

 Sprache und Literacy als Angebote in allen Bereichen

 Kunst – Kultur – Ästhetik

• Unsere Kinder finden ein großes Angebot an Mal- und Bastelmaterial
• Wir bieten gezielte Projekte und Bastelangebote an
• Ergebnisse finden sich in Raumgestaltung und Kunstprojekten mit Vätern, Opas wieder
• Wir interessieren uns sehr für Brauchtum und schätzen vielfältige Dialekte
• Alle Feste im Jahreskreislauf finden sich bei uns wieder
• Wir binden die verschiedenen Kulturen ein und feiern internationale Feste

 Naturwissenschaft – Mathematik – Umwelt 

• Wir erleben die Natur in der näheren Umgebung und gestalten einen „Waldforschertag“
• Unser Garten bietet vielfältige Möglichkeit zum Forschen und Experimentieren
• Exkursionen ins Biotop, in den Zoo, in den botanischen Garten, auf einen Bauerhof, zur Spinnenausstellung, ins Planetarium, ins Naturkundemuseum…runden unsere Entdeckerfreude ab!!
• Erziehung zum Umweltbewusstsein ist für uns wichtig: Mülltrennung, Gartendienste, Verhalten im Wald…
• Mathematik begegnet uns im Alltag: Uhrzeit, beim Kochen und Backen, beim Einkaufen, beim Tisch decken, auf dem Schul- und Hortweg…

 Musik und Bewegung

• Unsere Kinder brauchen nach der Schule viele Möglichkeiten zur Bewegung: Bewegungsangebote in der Turnhalle, Bewegungsbaustelle zum Ausprobieren, Radfahren und Spaziergänge im Wald, Fahrzeuge im Garten, Fußballturniere, Anleitung zum „fairen Raufen“
• Die Hortkinder haben die Möglichkeit, ihre eigenen Musik-CD`s mitzubringen. Dadurch entstehen oftmals eigene Tanzchoreographien, welche die Hortkinder innerhalb der Gruppe aufführen können.
• Wichtig für unsere Erziehung zur Selbständigkeit, ist ebenfalls, die Bewältigung des Schul- Hortweges, zu anfangs mit den Hortpaten.

 Mitsprache und Verantwortung

Mitarbeit, Mitbestimmung und Verantwortungsübernahme der Kinder ist bei uns selbstverständlicher Bestandteil des täglichen Miteinander.

Bei Projektarbeit, in der Kinderkonferenz, während der Hausaufgaben, beim Mittagessen, bei der Zusammenarbeit mit unseren Eltern, bei der Organisation des gesamten Horttages, kann dies sehr gut beobachtet werden.

 

 Dokumentation

Wir legen großen Wert auf gute Dokumentation und Fachlichkeit unserer Arbeit.

• Projekte und Feste dokumentieren wir mit Aushängen und Fotos
• Wir bieten regelmäßige Entwicklungsgespräche für Eltern an
• Ebenso finden regelmäßige Gespräche mit Lehrern statt, um über den schulischen Verlauf der einzelnen Kinder informiert zu sein. Somit kann eine optimale Betreuung der Hausaufgaben gewährleistet sein.
• Die regelmäßige, intensive Zusammenarbeit mit Eltern und Fachdiensten, z.B. Therapeuten, ergänzen unsere Beobachtungen

 

Mai 2012
Sprachförderkonzept
Erarbeitet von:
Fr. Sabine Sieber